| Der Datenaustausch mit den Bankrechnern ist
zu 100 % sicher Das Online-Banking Angebot der Banken und Sparkassen
erfüllt höchste Sicherheitsansprüche.
Zur Gewährleistung der Sicherheit werden diverse Sicherheits- und
Verschlüsselungsverfahren (SSL 3.0 - 128 bit) eingesetzt, die ständig
weiterentwickelt.
Das für Homebanking gebräuchliche PIN/TAN-Verfahren hat sich
seit Jahren bewährt. Bis heute sind in Verbindung mit diesem System
keinerlei reale Schäden aufgetreten.
Mit neuen Techniken und Verfahren werden Sicherheit und auch Kundenfreundlichkeit
des Homebanking weiter entwickelt. Beispiel ist der durch das Deutsche
Kreditgewerbe geschaffene HBCI-Standard.
Die Bankrechner sind mit zertifizierter Software, Firewall-Techniken
und weiter entwickelte Zugangsmechanismen gesichert. Durch die Verwendung
modernster Verschlüsselungstechniken ist also eine Manipulation der
Daten auf dem Transportweg, auch über das Internet, weitgehend ausgeschlossen.
Die Gefahr geht vom Kunden aus
Die Leichtsinnigkeit der Hombanking-Kunden ist eine erhebliche Sicherheitslücke.
Nicht das eigentliche Übertragungsverfahren, sondern der Angriff
über "die Hintertür" des Kunden-PCs bietet das Angriffspotential.
Folgende Hinweise sollten zur eigenen Sicherheit beachtet
werden:
Software:
In jedem Fall sollte der Passwortschutz aktiviert werden, den das Betriebssystem,
die Zugangssoftware für den Onlinedienst oder das PC-Programm für
das Online-Banking bieten.
Auf jeden Fall nur Standard-Software (Browser etc.) verwenden und keine
Software aus unbekannten Quellen herunter laden. Ausserdem ist es ratsam,
stets die aktuelle Version des Browsers einzusetzen.
Noch besser ist es, auf die Benutzung des Browsers zu verzichten und lieber
reine Hombankingprogrammme zu benutzen. z.B. Starmoney
Auf Deinem PC sollte grundsätzlich ein aktueller Virenscanner installiert
sein.
Des weiteren ist der Schutz einer Personal-Firewall dringend zu empfehlen.
Passwörter:
Speichere keine sensiblen Daten auf der Festplatte.
PIN, TAN und Passwörter könnten sonst von Trojanischen Pferden
aufgespürt und an Unbefugte weitergegeben werden.
Deaktivieren
die Möglichkeit, dass Passwörter für bestimmte Anwendungen
(z.B. DFÜ-Anwahl oder E-Mail-Abfrage) automatisch zur Verfügung
stehen.
Verwende als Passwörter keine einfachen Begriffe wie Geburtsdatum,
Vor- oder Nachnamen, die in Ihrem sozialen Umfeld bekannt sein können
oder leicht zu erraten sind. Auch sollten Benutzername und Passwort keinesfalls
identisch sein.
Bilde die Passwörter möglichst aus einer Kombination von (mindestens
sechs) Buchstaben und Ziffern in Groß- und Kleinschreibung. Verwende
zufällige Folgen von Buchstaben und Ziffern, keine Wörter aus
dem Lexikon.
PIN und TAN getrennt aufbewahren. Schreibe Deine Passwörter nicht
auf Schreibtischunterlagen oder Zettel.
Geben Sie auch auf Anfrage mündlich keine Passwörter weiter.
WICHTIG: Mitarbeiter von Online-Diensten oder der Sparkasse Aachen werden
Sie niemals nach Ihrem Passwort fragen!
Auch Passwörter sollten ein Verfallsdatum haben. Ändern Sie
also Ihr Passwort in regelmäßigen Abständen
Es ist selbstverständlich, daß die PIN- und die TAN-Liste
niemals in fremde Hände gelangen sollten, da sich sonst jeder beliebige
als der eigentlich Zugriffsberechtigte ausgeben könnte.
Bei Verdacht auf missbräuchliche Verwendung von PIN und TAN lassen
Sie den Online-Zugang zum Konto sperren. Bei den meisten Banken kann man
jederzeit selbst im Bereich "PIN/TAN Verwaltung" die PIN ändern
bzw. TAN-Liste sperren.
"Kontoplünderung per Computer"
In der Sendung "ARD-Ratgeber Technik" wurde am 16. September
2001 und auf der Internetseite der genannten Sendung unter dem Titel "Kontoplünderung
per Computer" das Thema Sicherheit des Online-Banking aufgegriffen.
Im Verlauf der Sendung wurde ein erfolgreicher Hackerangriff auf die Systeme
der HypoVereinsbank demonstriert.
Den durch die ARD beauftragten Hackern ist es gelungen, in die Systeme
der HypoVereinsbank einzudringen. Diese Informationen sind den Publikationen
zu entnehmen und sind auch von der Bank bestätigt. Die Ursache war
eine Sicherheitslücke im Microsoft Internet Explorer.
Außerdem wurde berichtet, dass ein gefährliches Sicherheitsleck
beim HBCI-Verfahren aufgedeckt werden konnte. Bei näherer Betrachtung
stellte sich heraus, dass mittels eines Trojaners die Möglichkeit
geschaffen wurde, den HBCI-Schlüssel inklusive Passwort vom Kunden-PC
zu entwenden. Konkret wurde mit Hilfe des Downloads einer Software aus
dem Internet (Euro-Währungsrechner) ein Trojaner auf den PC des Kunden
geschleust. Sobald ein HBCI-Kunde die Seite seiner Bank aufruft und seine
Schlüsseldiskette einlegt, liest das Programm die auf der Diskette
befindlichen Daten aus und sendet diese per Mail an den Hacker. Der Hacker
kann damit eine Kopie der Schlüsseldiskette erzeugen und Aufträge
im Namen des Kunden erzeugen.
ARD dementierte viele Aussagen bei Konkreten Nachfragen vieler Banken
mit: "Hier haben wir uns wohl ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt".
Bei der Darstellung der Sicherheitsprobleme werden die Sicherheitsbereiche
Kunden-PC und der Bankenrechner unzulässig vermischt, was zwangsläufig
zu Falschaussagen bzw. Fehlinterpretationen führt. Hinzu kam außerdem
noch eine undifferenzierte Darstellung der Sicherheitsmedien HBCI und
PIN/TAN.
Auch die Beschreibungen der "Sicherheitslücken bei HBCI"
sind sehr ungenau ausgedrückt und verleiten zu falschen Schlussfolgerungen.
Hier wird über die grundsätzlichen Probleme mit Spähprogrammen/Viren
usw., die mit dem Begriff "Tronjanische Pferde" bezeichnet werden,
eine Sicherheitslücke bei HBCI abgeleitet, die in dieser umfassenden
Art nicht zutreffend ist.
Diese Probleme gelten für alle sicherheitsrelevanten Informationen
auf dem Kunden-PC bzw. für Tastatureingaben, die durch den PC-Nutzer
getätigt werden, und sind nicht spezifisch für HBCI oder Online-Banking.
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