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Da Windows 2000 das am meisten verbreitetste Betriebssystem im Bereich
Netzwerken ist und auch ich es persönlich für mein "Lieblingsbetriebsssystem"
auserkoren habe, werde ich mich besonders diesem widmen.
Ich gehe davon aus, dass hardwaremäßig alles fertig und Windows
2000 ordnungsgemäß installiert ist.
Installation der Netzwerkkarte:
Wenn Du eine aktuelle Netzwerkkarte eingebaut hast, wird der zugehörige
Treiber beim
Start von Windows automatisch installiert. Werden Treiber benötigt,
teilt Windows dies mit.
Die Ressourcenvergabe erfolgt automatisch.
Vergabe
eines Arbeitsgruppennamens
Bei allen Rechnern muß die selbe Arbeitsgruppe angegeben sein.
Dies ist eine der häufigsten Fehlerquellen, warum das Netzwerk nicht
richtig läuft.
Die Einstellungen nimmt man unter
Start/Einstellungen/Systemsteuerung in der Option System unter dem Karteireiter
Netzwerkidentifikation vor.
Klickt man dort auf Eigenschaften gelangt man in das Fenster für
Benutzerinformationen.
In das Feld Arbeitsgruppe trägt man bei allen Rechnern dann z.B.
HEIMNETZ ein. Nach der Änderung muß dann der Rechner neu gestartet
werden.
IP-Adressen-Vergabe des Hauptrechner's (Server) Anhand
der IP-Adresse kann jeder Rechner eindeutig im Netzwerk identifiziert
werden und ist ebenfalls absolut wichtig, damit das Netzwerk überhaupt
läuft.
Die Einstellungen nimmt man unter
Start/Einstellungen/Netzwerk-und DFÜ-Verbindungen vor.
Auf die aktive Verbindung mit der rechten Maustaste klicken, in dem sich
dann öffnenden Fenster klick man einmal auf Internetprotokoll(TCP/IP)
und dann auf Eigenschaften.
In dieses Fenster trägt man dann in der ersten Zeile eine IP-Adresse
ein.
Eine IP-Adresse besteht aus 4 Zahlen.
Jede kann einen Wert zwischen von 0 bis 255 besitzen.
Für interne Netzwerke ist die 192.168.X.X vorgesehen.
Die Werte X kannst Du selbst bestimmen.
Warum nur die letzten beiden Zahlen?
Die Internetprovider vergeben speziell für sich reservierte 
IP-Adressen, die dem User bei jeder Einwahl ins Internet zugewiesen werden.
Das kann ansonsten zu Adresskonflikten kommen.
Optimalerweise vergib die 192.168.0.1 für den Server.
Windows 2000 setzt dann selbstständig die Subnetzmaske 255.255.255.0.
Das ist ok so.
Die Subnetmask dient zum Aufteilen des Netzes in mehrere Unternetze und
kann mathematisch konfiguriert werden.
Im Serverbetrieb lasse dann die weiteren Felder leer.
IP-Adressen-Vergabe der Nebenrechner (Clients)
Die Konfiguration der weiteren Rechner ist genauso, wie die des Hauptrechner's.
Wichtig ist allerdings, dass nur die 4 Stelle der IP-Adresse
verändert werden darf.
Es können beliebige Zahlen zwischen 2 und 254 vergeben werden.
Jede IP darf nur ein einziges Mal vergeben werden .Optimalerweise vergib
die 192.168.0.5 für den ersten Nebenrechner.
Vergabe
von IP-Adressen der Client-Rechner
in Verbindung mit einem Internetzugang Jetzt kommen wir wohl
zum interessantesten Teil für
DSL- & Standleitungs-Besitzer ;-)
Das Geheimnis, um die Nutzungseinschränkungen der AGB´s der
Provider zu umgehen, ohne den Vertrag zu verletzen, ist denkbar einfach:
In den Standardgateway und in den bevorzugten DNS-Server wird die IP-Adresse
des Servers eingegeben. Voraussetzung ist natürlich, dass der Server
zwei Netzwerkkarten besitzt:
Eine hochwertige Karte fürs Netzwerk, an der das Switch angeschlossen
ist und eine Billig-Karte für das DSL-Modem .
Navigieren im Netzwerk
Wenn
Du alles aufmerksam ausgeführt hast, sollte das Netzwerk bereits
funktionieren.
Um alle Rechner zu finden, gehe in den Windows Explorer und doppelklicke
auf die "Netzwerkumgebung", d ann auf "Benachbarte Computer".
Es sollten dort alle Rechner aufgelistet werden.
Falls nicht, liegt es an einem Fehler im Betriebssystem.
Versuche es zuerst mit einem Doppelklick auf "Gesamtes Netzwerk",
dann auf Dein Netz.
Funktioniert auch dass nicht klicke im Explorer auf "Suchen",
dann auf "Computer".
In das Eingabefeld gibst Du dann den Computernamen ein, den Du suchst.
Wird immer noch nichts angezeigt, ist das Netzwerk falsch konfiguriert
(siehe Fehlersuche).
Freigabe
von Laufwerken und Verzeichnissen:
Um einen Ordner oder ein Laufwerk für andere Netz-Teilnehmer verfügbar
zu machen, muss es auf dem entsprechenden Rechner vorher freigegeben werden.
Das geht so:
Klicke im Explorer den gewünschten Ordner mit der rechten Maustaste
an, dann im Kontextmenü auf "Freigabe" klicken.
Aktiviere die Freigabe und gib einen Namen ein, wie der freigegebene Ordner
im Netzwerk heißen soll. Zusätzlich hat man die Möglichkeit
die Berechtigungen genauer einzustellen und kann zwischen drei verschiedenen
Varianten wählen:
Schreibgeschützt:
Jeder kann das Verzeichnis lesen, aber erst nach Eingabe eines Kennworts
schreiben.
Lese/Schreibzugriff:
Der Zugriff ist für alle frei, es kann ein Kennwort vergeben werden,
ist aber nicht notwendig.
Zugriff abhängig vom Kennwort:
Für den Lese- und Schreibzugriff werden unterschiedliche Kennwörter
verlangt.
Im Netzwerk drucken:
Wenn Du einen Drucker im Netz gemeinsam verwenden möchtest, muß
dieser an
der gewünschten Station angeschlossen und fertig installiert und
konfiguriert sein:
Gehe auf Start/Einstellungen/Drucker und klicken mit der rechten Maustaste
auf den Drucker, der freigegeben werden soll, dann "Freigabe"
auswählen.
Trage im folgenden Dialog einen Namen für den Drucker ein.
Auf der Clientseite muss der Druckertreiber ebenfalls installiert werden!
Dies funktioniert genau wie bei einem lokalem Gerät:
Systemsteuerung/ Drucker/Neuer Drucker.
Wähle im folgenden Assistenten Netzwerkdrucker, den Druckernamen
über "Durchsuchen" auswählen. Der Rest läuft
analog zur lokalen Druckerinstallation ab.
Fehlersuche
Bekommst Du das Netz partout nicht zum Laufen, kontrolliere nochmals
alle Eingaben.
Hauptfehlerquellen liegen in Tippfehlern in IP-Adresse und Arbeitsgruppennamen.
Aber auch ein Firewall stellt ein erhebliches Problem dar!
Ich habe selbst mal 2 Stunden nach dem Fehler gesucht und mußte
feststellen, das Norton Personal Firewall ohne zu mucken immer fleißig
den "fremden Eindringling" blockiert hat.
Am besten geht das bei Norton mit dem Netzwerk-Assistenten, oder stelle
unter "allowed" die
IP-Adresse 192.168.0.0 ein. Dann klappt's!
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